Ein paar Minuten für Dich:
Warum Pausen so wichtig sind und wie Du sie optimal nutzt

Oause

Im hektischen Alltag verlieren wir schnell unser Zeitgefühl und stehen unter Druck, alle unsere Aufgaben in kürzester Zeit zu bewältigen. Dabei kommen Pausen häufig zu kurz, da rasch noch etwas fertig gemacht werden muss, die Kolleg*innen oder Klient*innen dringend etwas benötigen, oder weil man die Pause „durchzuziehen“ möchte, um früher Feierabend zu machen.

Doch gerade in stressigen Phasen sind kleine Pausen das A und O. Denn durch regelmäßige Pausen

  • fühlst Du dich entspannter und ausgeglichener
  • bist Du langfristig konzentrierter und produktiver
  • machst Du weniger Fehler und behältst einen klaren Kopf
  • tankst Du neue Energien für Deine Aufgaben – und auch für Dich persönlich
  • beugst Du Krankheiten vor

Doch was machen wir, wenn unser Alltag es nicht erlaubt, regelmäßige Ruhephasen einzulegen, da z. B. in einer Pflegeeinrichtung kein passender Raum zur Verfügung steht oder ein voller Dienstplan keine ruhige Minute zulässt?
Rein rechtlich stehen uns bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs Stunden 30 Minuten zu. Wenn die Arbeitszeit mehr als neun Stunden beträgt sind es sogar 45 Minuten. Auf diese Zeit sollten wir bestehen, um langfristig gesund und gut arbeiten zu können.

Mach Dich stark für Deine Pause.

Folgende Tipps helfen Dir, wenn es mal eng wird:

  • Dein*e Vorgesetzte*r hat kein Verständnis dafür, dass Du eine Pause machen möchtest? Sprich ganz offen darüber, warum Dir Deine Pause wichtig ist (z. B. um neue Energie zu tanken, damit Du danach wieder voll durchstarten kannst oder um langfristig konzentriert arbeiten zu können). Notfalls kannst Du auch auf die Dir rechtlich zustehende Pausenzeit hinweisen.
  • Kein Raum, um ungestört Pausen zu machen? Drehe eine Runde um den Block und tanke frische Luft.
  • Wenn Du in Deiner Pause dauerhaft gestört oder unterbrochen wirst, kannst Du ein kleines, gut lesbares „PAUSEN“-Schild aufstellen. Mit einem kleinen Smiley dazu, wirkt es freundlicher und zeigt, dass Du gerade nicht gestört werden möchtest.
  • Wenn es bei Deinem Einsatz keine Restaurants oder Supermärkte in der Nähe gibt, ist ein selbst mitgebrachtes Essen immer eine gute Lösung. Es ist günstig, Du hast viel Auswahl und verlierst keine Zeit für die Besorgung. Leckere Rezepte für Pausen gibt es u. a. hier.

Pause gut, alles gut.

Wenn Du es schaffst eine Pause einzulegen, gibt es eine einfache Pausen-Formel, die eine gute Orientierung bietet, um die Zeit bestmöglich zu gestalten und erholt zurück zur Arbeit zuschreiten: das 60-30-10-Prinzip.
Nach dem 60-30-10-Prizip widmest Du 60 Prozent Deiner Mittagspause dem Essen, 30 Prozent der Bewegung (wie z. B. einem Spaziergang oder ein paar Stretch-Übungen) und 10 Prozent sind reine Erholungszeit, in der Du einfach mal durchatmen solltest oder eine kleine Meditation einbauen kannst, um so richtig zur Ruhe zu kommen.

Anstatt eine Pause also „durchzuziehen“, sollten wir uns lieber die Zeit für eine Pause nehmen, um uns gestärkt und gut erholt unseren Aufgaben zu widmen. Dadurch haben wir mehr Freude bei der Arbeit und erhöhen die Chancen, langfristig gesund zu bleiben.

 

Bildnachweis: © Pixsooß/Shutterstock.com

Es bloggte:

Unsere Projektjongleurin mit einer Vorliebe für die richtigen Worte probiert gerne Neues aus. Mit viel Einfühlvermögen und Neugier wagt sie sich an Texte, Projekte und Menschen ran. Zu ihrem Alltag gehören spannende Marketing- und Kommunikationslösungen genauso wie viel Humor und Gelassenheit.

Noch mehr
erfahren!

Weitere Beiträge

Sprachlich ein Zeichen setzen: m/w/d’st du noch oder genderst du schon?

10 Vorurteile zur Zeitarbeit

E-Learning in der Pflege: Wissensbeschaffung im Wandel

Lebens- und Sozialberatung: kompetente Hilfe bei Konflikten und Problemen

Wie Jugendhilfe in der Zeitarbeit funktioniert 

Männer in Kitas – keine Selbstverständlichkeit

Jugendhilfe: Ein Berufsfeld mit viel Verantwortung

Selbstverwirklichung im Job – Wie geht’s? Wie steht’s?

Strategischer Einsatz von Zeitarbeit

Herzlose Zeitarbeit? Vier Gegenargumente

Fakten statt Fiktion: 5 Mythen über Rückenschmerzen

Alles zu seiner Zeit – Tipps für langfristig erfolgreiches Onboarding

Passende Bewerber*innen dank Persönlichkeitstest: Der Predictive Index (PI)

Schlafmangel macht krank!

In Würde altern

Die Geschichte der Ev. Stiftung Alsterdorf

6 Anti-Stress-Quickies

Gekommen, um zu bleiben

Geld alleine macht nicht glücklich: Die Kraft der kleinen Gesten!